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Die Meerjungfrau

 

Maya hatte noch nie das Meer gesehen. Nach Ansicht ihrer Mutter Alma, die niemals ihre bayrische Heimatgemeinde verlassen hatte, ein bedeutungsloser Mangel. Auch ihren Vater Gerd zog es nicht in Gebiete, die außerhalb der dörflichen Ordnung lagen, besonders da ihn seine abenteuerlustige Mutter bereits als Kleinkind auf ihre Reisen durch Mexiko mitgenommen hatte. Gerd war dankbar in seiner Frau und an diesem Hort der Ruhe und Sicherheit endlich ein beständiges Zuhause gefunden zu haben. So wuchs Maya in dem Schatten felsiger Berge unter den Augen sorgender Mitmenschen und der katholischen Kirche wohl behütet nach seit lange bewährten Regeln auf. Durch den von Almas Eltern geerbten großflächigen Bauernhof war der Familie bescheidener Wohlstand und hohe Anerkennung in der Dorfgemeinschaft beschert. Die Geburt von Mayas jüngerem Bruder sicherte zudem den Fortbestand des Betriebes und ließ die ganze Familie in eine sorgenfreie Zukunft blicken. Von der Tradition abweichende Vorstellungen hatten keinen Raum in den Gedanken der Menschen. Die massive Stetigkeit der Berge prägte auch ihre Seelen. Doch Maya gelang es, ihren Eltern einen Urlaub mit zwei jungen Frauen, die gemeinsam mit ihr kurz vor dem Abschluß ihrer Ausbildung zur Kindergärtnerin standen, abzuringen. Auch wenn sie schon volljährig war, wäre es ihr nie in den Sinn gekommen, ohne die Einwilligung ihrer Eltern zu reisen. Und obwohl diese die Begleiterinnen aus der nahen Kleinstadt nicht für einen lobenswerten Umgang ihrer Tochter hielten, hatten sie doch soviel Vertrauen in Mayas moralischen Grundsätze, dass sie ihrem Wunsch entsprachen. Schon bei der Reise mit dem Zug, bemerkte Maya, wie anders die Menschen aus den Großstädten sich benahmen. Sie waren ständig so laut in ihren Worten und hektisch in ihren Gesten, wie Maya es nur von den Dorffesten her kannte. Gerade die jungen Leute schienen wenig Interesse an ihrer Umwelt zu haben, verschlossen ihre Ohren mit Stöpseln, aus denen Musik leise dröhnte oder telefonierten mit ihren Handys. Dabei zogen Landschaften mit sanften Hügeln vorüber, bis die flachen Ebenen den Blick in weite Ferne freigaben. Mayas Begleiterinnen waren erfüllt von Vorfreude auf ereignisreiche Tage an der See, wo sich zur Ferienzeit und bei hochsommerlichen Temperaturen sicher etliche Besucher tummeln würden. Dabei war ihr Interesse naturgemäß auf das männliche Geschlecht gerichtet und schon die engen Jeans und die bauchfreien T-Shirts ließen keinen Zweifel daran, worauf die jungen Frauen die Aufmerksamkeit ziehen wollten. Das entging auch nicht Mitreisenden in der Bahn, weshalb die Begleiterinnen bald im Speisewagen verschwanden. Maya war schnell aufgefallen, dass ihre Kleidung sich deutlich von der Gleichaltriger unterschied. Zuhause trug sie bei besonderen Anlässen eines ihrer Dirndl, in denen ihre üppige, straffe Oberweite schon so manchen Betrachter hatte nervös werden lassen. Aber auf Anraten ihrer Begleiterinnen hatte sie darauf verzichtet, diese einzupacken. Doch es war ihr bewußt, dass anschmiegsame Hosen sie wenig kleideten, denn unter ihrer schmalen Taille rundete sich ihre Figur zu einem prachtvollen Hinterteil. Mayas so auffallend geschwungenen, weiblichen Formen standen in deutlichem Gegensatz zu den grazilen Gestalten, die sie umgaben. Natürlich hatte auch Maya schon männliche Begierde geweckt, aber ihre streng katholische Erziehung erlegte ihr jene Zurückhaltung auf, die auch ihrem Wesen entsprach. Noch hatte kein Mann in ihr den Wunsch geweckt, ihm wahrhaft nahe zu sein. Die tölpelhaften Annäherungsversuche einiger junger Männer aus ihrem Dorf, hatten sie eher abgestoßen. Doch irgendwie schien es auch selbstverständlich, dass sie eines Tages einen von ihnen zu Manne nehmen würde. Diesem jedoch wollte sie sich unberührt hingeben. So wollte es die Tradition und so lehrte es ihr Glaube. Das Meer zog Maya vom ersten Tag an in seinen Bann. Die grenzenlose Weite schien sie zu rufen. Ihr Gedanken trieben wie Holz auf den Wellen. Endlosigkeit und Tiefe nahmen Gestalt an mit ihrer Versuchung, ihrer Gefahr, ihrer Ruhe und ihrer Wind gepeitschten Gewalt. Muscheln und glitzernde Steine bargen wortlose Träume. Und während sich ihre Begleiterinnen dem meist nächtlichen Amüsement hingaben, versuchte Maya zu begreifen, was der Anblick des Meeres in ihr bewegte. Dabei stieß sie in ihren Erinnerungen auf ihre Großmutter Margot, der sie ihren Namen zu verdanken hatte. Diese durch die Entbehrungen der Nachkriegszeit gestählte Frau hatte, nachdem sie ohne Nennung des Vaters ihren Sohn Gerd geboren hatte, mitgezogen von den Befreiungsbestrebungen der Studentenbewegung und erfüllt von dem hehren Ziel, den Indios zu helfen, Deutschland Richtung Mexiko verlassen. Dort lernte sie viel über die Kultur der Mayas. Als der Sohn, Mayas Vater, später getrieben von der Sehnsucht in die Heimat zurückkehrte, nahm er dieses Wissen mit. Doch dieser Name blieb die einzige Verbindung zu der Mutter, die noch immer irgendwo auf der Welt ihren Idealen folgte und deren Name schon lange nicht mehr in der Familie erwähnt wurde. Vielleicht strömte etwas von Margots Blut an jenem frühen Morgen ihres Abreisetages durch Mayas Adern als sie in Gedanken versunken am Strand saß, lange bevor es die anderen Urlauber aus ihren Betten trieb. Die Sonne, die in ihrem Rücken aufging, warf kleine Lichter auf die ruhige See. In dieser stillen Stunde fühlte Maya sich eins mit dem Gott, der ihr sonst nur in der Kirche begegnete. Kein Berg begrenzte die Sicht und sprach von Dauerhaftigkeit. Der stete Wandel verlieh dem Augenblick Bedeutung. Aus ihrer blinden Träumerei entstieg ein Mann dem Meer. Die Tropfen auf seinem Körper fingen das erste Morgenlicht. Seine sportliche, kraftstrotzende Gestalt verharrte regungslos am Saum des Wassers. Es war Maya nicht bewußt, dass sie mit ihrem knöchellangen, grünen Baumwollrock, dem engen sandfarbenen T-Shirt und ihren offenen, flachsblonden, bis zur Taille über Rücken und Brüste fallenden Haaren dem Bild einer Meerjungfrau entsprach. Mit festem Schritt kam der Mann auf sie zu. Ihr war er schon aufgefallen, als sie ihn zum ersten Mal am Strand gesehen hatte. Er hieß Gerald, und er arbeitet als Rettungsschwimmer und Surflehrer. Sein frohes Lächeln hatte sie bezaubert, doch er war ständig umlagert von jungen Verehrerinnen und hatte Maya in der Masse der Urlauber nicht bemerkt. Doch nun waren sie beide allein in der milden Wärme des erwachenden Tages. Sie betrachteten einander wie Erscheinungen aus einer fremden, mystischen Welt. Gerald sank schwerelos neben Maya in den Sand. Ihre Blicke tauchten ineinander ein. Kein Wort störte ihre Berührungen. Ihre Körper verschlangen sich und wurden eins. Zurück blieb das Blut der Unschuld auf gelbem Grund, während beide gefühlstrunken in entgegengesetzte Richtungen zogen. Ihre Erinnerung erschien im diffusen Licht des süßen Entzückens wie ein Traum. Weder Bedauern noch Sehnsucht trübten Mayas Heimfahrt. Das Erlebte hatte nur Platz in einem geheimen Kämmerchen ihrer Seele aber nicht in der Wirklichkeit. Sie bewahrte es dort, gleich einem kostbaren Schatz, nur zur gelegentlichen Betrachtung. Auch holte sie diesen nicht zu oft hervor, denn Maya wußte um die Gefahren unerfüllbarer Wünsche. Aber die Wirklichkeit ließ sich nicht aussperren. Schnell erkannte Maya, dass sie Geralds Kind unter dem Herzen trug, und auch ihrer Mutter blieb die Veränderung nicht verborgen. So offenbarte sich Maya ihr, selbst verwirrt darüber, dass der Schleier der verzückten Erinnerung jäh zerriß. Doch ihm wich die Freude darüber, dass kein Traum Mayas Sinne umfangen hielt, sondern aus dem Tatsächlichen neues Leben wuchs. Mayas Mutter war entsetzt und wütend. Welch eine Schande für die ganze Familie. Die Schwangerschaft mußte unbedingt vor jedermann geheim gehalten werden, und das Kind der Unzucht durfte niemals das Licht der Welt erblicken. Nur eine schnelle Lösung in der anonymen Großstadt könnte Mayas Ehre und die der Familie retten. Maya hatte diese Reaktion ihrer Mutter nicht erwartet, stand sie doch in krassem Widerspruch zu dem Glauben der Familie. Wenn sie auch einsah, dass die dörfliche Gemeinschaft sich über einen derartigen Fehltritt entrüstete, hatte sie doch gehofft, dass sich die Wogen bald glätteten. Doch mußte sie zugeben, dass nie ein Bastard unter ihnen gelebt hatte. Es war das unausgesprochene Ziel aller Bewohner, die moralische Ordnung unter jeden Umständen zu verteidigen. Der Einzelne mit seinen Wünschen hatte sich darin zu fügen. Als sich Maya am frühen Morgen, ausgestattet mit einem Bündel Bargeld aus den Ersparnissen ihrer Mutter, auf dem Weg zum Zug in die Großstadt machte, verharrte sie kurz an dem kleinen Wildbach, der das Dorf kreuzte. Sie hatte sich nie gefragt, wohin er wohl floß, aber sie war sich auf einmal sicher, dass sein Weg im Meer endete. Sie blickte zurück auf die friedlich schlummernden Häuser und spürte Wehmut im Herzen. Nun würde sie doch einen anderen Weg gehen, als den von ihrer Mutter geplanten. Als Ort für ihr neues Leben wählte Maya Berlin, nicht weil sie diese Stadt kannte oder besonders mochte, sondern weil sie weit genug von dem Meer und den Bergen entfernt war. In der Menge unterschiedlicher Menschen würde sie keine besondere Beachtung finden. Die Anonymität der Großstadt bot ihr Schutz und barg kaum die Gefahr, schmerzliche Erinnerungen an ihr Zuhause zu wecken. Wie von selbst übernahm nun die Vernunft die Führung über alle ihrer Handlungen. Von dem Bauernhof war es Maya gewohnt, körperlich schwere Arbeit zu erledigen und sich vor Schmutz nicht zu scheuen. Dazu war sie mit Liebenswürdigkeit, Bescheidenheit, Fleiß und der Gabe des ungezwungen und gleichzeitig pflichtbewußten Umgangs mit jungen Menschen ausgestattet, so dass sie bald eine Arbeit in einem Kindergarten fand. Dort schätzte man ihr Fähigkeiten so sehr, dass sie nach einer problemlosen Geburt auch ihren kleinen Sohn  mitbringen durfte. Maya nannte ihn Jonas, und er war von Anfang an ein genügsames und stets fröhliches Kind, das sich bequem in jede Lage einfügte. Wen seine blauen Augen anstrahlten, dessen Herz öffnete sich. Doch trotz der Beliebtheit, der sich Mutter und Kind erfreuten, lebten sie außerhalb des Kindergartens in ihrer kleinen Wohnung sehr zurückgezogen. Zwar hatte die Stadt Maya mit offenen Armen empfangen, doch konnte sie ihr die Heimat nicht ersetzen. Der nie endende Lärm der Autos, die allgegenwärtigen bunten Lichter und die stets eilenden Menschen gaben Maya das Gefühl, in einem Strudel mitgerissen zu werden. Täglich wuchs in ihr die Sehnsucht nach der beschaulichen Ruhe ihres Dorfes, auch wenn sich ihr Verstand dagegen wehrte. Als Maya im vierten Jahr ihrer Flucht zur Erbauung des Jungen mit Jonas über einen der zahllosen Weihnachtsmärkte der großen Stadt bummelte, gequält von einem Brei aus wunderschönen, bekannten Weihnachtsliedern und der aufdringlichen Fröhlichkeit von Glühwein beseelter Besuchern, konnte sie ihre Tränen nicht länger zurückhalten. Nichts schien an diesem Ort eine echte Bedeutung zu haben. Weihnachten war auch nur ein weiterer Anlaß für Ausschweifungen zur Huldigung des Wohlstandes. Selbst die Bettler nutzten listig diese Zeit, um ihren Gewinn aus der Freigebigkeit zu ziehen, die eher dem Ziel der Selbsterhöhung entsprangen als einem wahren Mitgefühl. Wie gehetzt zog Maya ihren Sohn durch das Gewühl, bis sie sich schließlich in einer prachtvollen Kirche wiederfand. Während Jonas staunend die Bilder, bunten Fensterscheiben und goldenen Ornamente betrachtete, sank Maya verzweifelt auf die Knie. Sie hatte lange nicht mehr gebetet und doch fühlte sie sich zwischen diesen Mauern geborgen. Die Erinnerung an ihre Eltern, den Bauernhof, das Dorf und die Dorfkirche überschwemmten sie wie eine Flut. Es dauerte einige Zeit, bis sie zur Ruhe kam und Jonas Hand auf ihrer Schulter spürte, der gebannt auf das Kreuz über dem Altar blickte. Wieder in der kleinen Wohnung angekommen, fürchtete sich Maya davor, ihren Entschluß in die Tat umzusetzen. Würde sie von ihrer Familie abgewiesen, würde ihr Herz brechen. Doch es nicht zu versuchen, bedeutete, sich selbst zu verbannen. Als endlich die vertraute Stimme ihrer Mutter am Hörer erklang, war Maya unfähig ein Wort hervorzubringen. Doch die Mutter wußte sofort, dass dieses der von der Familie sehnsüchtig erwartete Anruf war und die verlorene Tochter endlich nach Hause zurückkehren würde. Der herzliche Empfang der Maya und Jonas bereitet wurde, machte jedes Wort über Bedauern, Reue und Schuldzuweisungen überflüssig. Die nie erloschene Liebe brannte hell in allen Herzen und ließ den kleinen Bub voller Freude seine Großeltern und seinen Onkel erleben. Und dann schien das Glück zu einem Feuerwerk zu explodieren, als noch ein weiterer Gast hinzutrat, die so lange vermißte Margot. Am großen Küchentisch bei einem zünftigen, bayrischen Abendessen, vor sich den Adventskranz mit vier leuchtenden Kerzen, erzählten nun alle mit fröhlicher Offenheit, was sie in den letzten Jahren erlebt hatten. Erstaunen, Bewunderung und Lachen wechselten sich ab. Liebevolle gegenseitige Anerkennung senkte ihren Frieden über die Familie. Der Wunsch, die wieder gewonnene Eintracht nicht zu stören, verbat jede Frage nach dem Vater von Jonas. Aber wenn Maya allein in ihrem Zimmer war, zog es sie immer öfter in das Kämmerlein ihrer Erinnerung, wo das Gefühl ruhte, das sie beim ersten Anblick von Gerald hatte erbeben lassen. Daneben schlummerte ein leidenschaftliches Verlangen mit dem Rausch der Erfüllung. Und es war nicht nur ihr Körper sondern auch ihre Seele, die sich nach jener vollkommenen Vereinigung sehnten und Maya das Wesen der Liebe erkennen ließen. Es fiel niemandem auf, wie ausgiebig Margot ihren Urenkel musterte. Es war nicht die aufgeweckte, lustige Art von Jonas, die sie fesselte, sondern seine Ähnlichkeit mit einem jungen Mann, dessen Bekanntschaft Margot in Mexiko gemacht hatte. Sie sah ihn noch auf den mächtigen Wellen dahingleiten, so eins mit dem Element, nicht sein Bezwinger sondern sein Gefährte. Doch sie konnte sich weder an seinen Namen erinnern noch woher er kam. Am Tag vor Heiligabend waren alle Frauen damit beschäftigt, dass Haus festlich zu schmücken, während der Bauer mit seinem Sohn und seinem Enkel im Wald einen passenden Weihnachtsbaum aussuchte und schlug. Es war Zufall, dass Maya den gleichen grünen Baumwollrock und das sandfarbene T-Shirt trug wie an jenem schicksalhaften Morgen am Meer. Als ihre Großmutter Margot ihrer angesichtig wurde, öffnete sich unverhofft das Fenster der Erinnerungen. Die Meerjungfrau! Nur einmal hatte ihr der junge Mann namens Gerald die Geschichte von seiner Meerjungfrau erzählt, und gewohnt an die Sagenwelten der Indios hatte Margot sie nicht geglaubt. Es konnte nur ein Märchen sein, dass sich der jüngste Sproß einer reichen Familie, dem, Dank zweier ehrgeiziger Brüder, die Freiheit gewährt wurde, sein Leben den Herausforderungen des Meeres zu widmen, unsterblich in eine Meerjungfrau verliebt hatte und sie fortan an allen Stränden der Welt suchte. Gerade weil er ansonsten den Eindruck klaren Verstandes machte, vermutete Margot damals eher, er wäre von der mystischen Welt der Einheimischen angesteckt worden oder er hätte die Geschichte erfunden, um sich interessant zu machen. Doch nun deutete sie plötzlich den Ausdruck tiefer Wehmut in seinen Augen als Zeichen inniger Gefühle. Irgendwo hatte Margot damals seine Telefonnummer notiert. Es war Brauch in der Familie, dass nach dem Kirchgang zuerst ein gemeinsames Gänseessen folgte, bevor die Bescherung unter dem prächtigen Christbaum begann. Jonas, in Erwartung vieler Geschenke, war ungewohnt zappelig bei Tisch. Alle anderen jedoch genossen ihre Vorfreude, noch erfüllt von der Predigt, in stiller Besinnlichkeit. Das überraschende Läuten an der Tür ließ die frohe Gemeinschaft zusammenfahren. Jonas schrie begeistert „der Weihnachtsmann“  und rannte los. Wenige Augenblicke später stand Gerald im Zimmer, seinen Sohn ehrfürchtig an der Hand haltend. Und sein Lächeln erfüllte den Raum mit einem weiteren Zauber der Liebe.